Irgendwie ein aktiver Urlaub gewesen

Irgendwie ein aktiver Urlaub gewesen

Irgendwie ein aktiver Urlaub gewesen đŸ€”đŸ˜œ
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FRITZ!Box Gast WLAN richtig mit einem TP-Link Router als Repeater verstÀrken

Schlimmer Titel des Beitrags, aber das ist noch vereinfacht. ;-) Was nÀmlich erreicht werden soll, ist folgendes:

  • Der FRITZ!Box WLAN-Gastzugang soll ĂŒber einen WLAN-Repeater auch ausgestrahlt werden
  • Clients, die sich mit dem Repeater verbinden, sollen im Gastnetzbereich der FRITZ!Box landen, nicht im Heimnetz (dem “normalen” LAN). Also wie, wenn sie sich direkt mit dem Gastnetz der FRITZ!Box verbinden wĂŒrden.
  • Als Repeater kommt kein AVM-Repeater zum Einsatz sondern ein Router von TP-Link mit DD-WRT (in meinem Fall aktuell diese Version vom 9. April 2015, ich werde aber natĂŒrlich nach Verfassen dieses Beitrags regelmĂ€ĂŸig aktualisieren, v.a., wenn die fĂŒr mein Modell relevanten Bugs gefixt wurden). Ich setze den TP-Link v.a. wegen der Reichweite ein, aber auch deswegen, weil ich 2.4 GHz und 5 GHz haben möchte.

Gerade der zweite Punkt bereitet erst einmal Schwierigkeiten. Hier mĂŒssen AVM und TP-Link sinnvoll und optimal miteinander verheiratet werden. Halbe Sachen funktionieren leider auch nur halb. Das habe ich ein halbes Jahr beobachten dĂŒrfen.

Gelungen ist mir das dann mit viel Recherche im Internet und einem VLAN-fĂ€higen Switch. Allerdings sollte es auch ohne diesen gehen, wenn man die FRITZ!Box und den TP-Link Router mit zwei seperaten Netzwerkkabeln verbindet, beispielsweise auf LAN 1 der Fritzbox das “normale” Netz und auf LAN 4 das Gastnetz. Probiert habe ich das allerdings nicht, dachte aber, ich hĂ€tte bei Google Artikel zu dieser Konfiguration gesehen. Auch hier muss am TP-Link einiges konfiguriert werden.

Eingesetzte Hardware bei mir:

Kurzer Exkurs zu den beiden TP-Link Produkten: Wie schon erwĂ€hnt wollte ich beim Repeater eine grĂ¶ĂŸere Reichweite wie bei den klassischen Repeatern, die es von AVM gibt, z.B. AVM FRITZ!WLAN Repeater 310 N-Standard 2.4 GHz4, AVM FRITZ!WLAN Repeater 450E N-Standard 2.4 GHz5, AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E AC-/N-Standard 2.4/5 GHz6). Des Weiteren neben 2.4 GHz eben auch 5 GHz, was bei den klassischen Repeater Produkten dann schon teuer wird. Bei fertigen Repeater-Produkten von anderen Herstellern hat man einen preislichen Vorteil, bĂŒĂŸt aber (meist) das GĂ€ste-WLAN ein. Daher der TP-Link TL-WDR4300, der preislich und mit DD-WRT optimal fĂŒr meine Zwecke ist. Strom braucht er auch kaum mehr als einer der kleinen Repeater Boxen. Der Switch ist mit 24 Ports (ich brauche tatsĂ€chlich mehr als 16 Ports…) recht gĂŒnstig, v.a., da er managebar ist und neben LACP auch VLANs kann und eine sehr gute Netzwerkperformance bietet. Mein alter 16 Port von Netgear war defekt, sodass eh Ersatz her musste. Auch ist der Stromverbrauch sehr gut und mehr als angemessen.

Hinweis: FĂŒr die meisten AnwendungsfĂ€lle reichen natĂŒrlich die o.g. Repeater von AVM – ich wollte es halt perfekt haben und muss auch eine sehr dicke Mauer eines 110 Jahre alten GebĂ€udes ĂŒberwinden und möchte eben nun einmal HD im Garten streamen können. ;-)

Ich habe folgende Howtos zur Vorlage genommen:

Auf die Installation von OpenWRT auf dem Router gehe ich nun nicht speziell ein. Ich gehe davon aus, dass dies bereits geschehen ist und dort 4 WLAN Karten virtuell erzeugt wurden, die jeweils das “normale” WLAN mit 2.4 und 5 GHz und einmal das GĂ€ste-WLAN, auch mit 2.4 und 5 GHz, ausstrahlen. Als Namen und Passwört der Netzwerke sowie auch die VerschlĂŒsselungseinstellungen mĂŒssen exakt die gleichen Einstellungen gewĂ€hlt werden wie auf der Fritzbox.

Nun also soll der Repeater mittels VLAN zweimal mit der Fritzbox verheiratet werden. Am Switch mĂŒssen zwei Ports fĂŒr die Fritzbox vorbereitet werden. Zuerst einmal VLAN 6 erzeugen. Dann soll der erste Port das Standard VLAN (“Default VLAN”) haben – das sollte schon so sein. Den zweiten Port so konfigurieren, dass hier nur das VLAN 6 aktiv ist. Dann auf der Fritzbox fĂŒr den LAN 4 das GĂ€ste-Netz aktivieren. Nun LAN 1 der Fritzbox auf den ersten vorbereiteten Switchport stecken, LAN 4 auf den zweiten vorbereiteten Switchport.

Den Repeater auf einen dritten Port des Switches stecken und fĂŒr diesen beide VLANs einstellen. Hier ist zu beachten, dass der Repeater das default VLAN 1 ungetagged sendet, das weitere VLAN 6 aber tagged senden wird. Auf dem von mir eingesetzten Switch ist die richtige Einstellung fĂŒr diesen einen Port GENERAL, und die Egress Rule Einstellung fĂŒr VLAN 1 ist UNTAG und fĂŒr VLAN 6 TAG. Ist dies nicht korrekt gesetzt, wird nichts so funktionieren, wie es soll. Sehr wichtiger Punkt! ;-)

So, alles soweit vorbereitet. Auf dem Repeater muss im DD-WRT nun unter Administration / Commands noch folgendes als Startscript eingetragen und mit Save Startup gespeichert werden:

swconfig dev eth0 set enable_vlan 6
swconfig dev eth0 vlan 6 set ports "0t 2t"
swconfig dev eth0 set apply
vconfig add eth0 6
brctl delif br0 ath0.1
brctl delif br0 ath1.1
brctl addbr br6
brctl addif br6 vlan6
brctl addif br6 ath0.1
brctl addif br6 ath1.1
ifconfig br6 up
ifconfig ath0.1 up
ifconfig ath1.1 up
ifconfig vlan6 up

So bringt man ath0.1 (2.4 GHz Gast-WLAN) und ath1.1 (5 GHz Gast-WLAN) ausschließlich auf VLAN 6 sowie die eth0 Schnittstelle zusĂ€tzlich auf VLAN 6. mit brctl show kann nach einem Reboot des Repeaters auch der Erfolg ĂŒberprĂŒft werden. Leider kann man ĂŒber die WeboverflĂ€che diese Änderungen nicht “klicken”, sodass der Umweg ĂŒber das Startscript gemacht werden muss.

Nun sollte alles klappen. Benutzer des GĂ€ste-WLANs auf dem Repeater werden zur Vergabe der IP-Adresse sowie zum Surfen im Internet ĂŒber VLAN 6 an die Fritzbox geleitet und erfahren die gleichen EinschrĂ€nkungen/Einstellungen wie die GĂ€ste-WLAN Benutzer, die sich bei der Fritzbox direkt einloggen.

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Postfix als Mailrelay auf dem Raspberry Pi

Ein “richtiger” Mailserver kann auf dem Raspberry Pi nicht schaden. Z.B. um Mails an root zu erhalten oder um laufenden Diensten und Scripts zu ermöglichen, Mails zu versenden. Ein Mailrelay Server reicht zumindest in meinem Fall absolut aus. Heißt, dass Mails vom Server aufgenommen und an einen “echten” Mailserver weitergeleitet werden. Hier wird die gleiche Technologie verwendet wie beim Versand von Mails von einem Mailclient.

Dieser Beitrag bezieht sich auf Raspbian, kann aber z.B. auch fast ohne Änderung fĂŒr Debian und somit nicht nur auf dem Raspberry Pi angewendet werden. IPv6 betrachte ich auch hier erst einmal nicht, obwohl fast alle meine Devices und Dienste auch auf IPv6 laufen, auch unsere Hot-Chilli Server. Alle Howtos zu openHAB beziehen sich auf IPv4, von daher schaue ich erst einmal, dass alles auf IPv4 lĂ€uft.

sudo apt-get install postfix mailutils

No configuration auswÀhlen.

Standardkonfigurationsdatei kopieren, damit diese angepasst werden kann:

cp /usr/share/postfix/main.cf.debian /etc/postfix/main.cf

Nun in die /etc/postfix/main.cf unter die vorhandenen EintrÀge folgendes eintragen:

inet_protocols = ipv4
relayhost = mail.domain.tld:submission
smtp_sasl_auth_enable = yes
smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/sasl_passwd
smtp_use_tls = yes
smtp_tls_enforce_peername = no
smtp_sasl_security_options = noanonymous
myhostname = raspberrypi.$mydomain
mydomain = domain.tld
append_dot_mydomain = yes

myhostname eventuell anpassen und fĂŒr mydomain am besten etwas sinnvolles einfallen lassen – eventuell steht ja eine eigene Domain zur VerfĂŒgung.

Da der Raspberry Pi momentan nur auf IPv4 lĂ€uft, muss die erste Zeile rein. Sonst gibt es Fehlermeldung ohne Ende. Die weiteren Zeilen weisen Postfix an, sich auf Port 587 (Submission) TLS-verschlĂŒsselt auf den dort angegebenen Mailserver zu verbinden. Dieser muss natĂŒrlich auf die eigenen BedĂŒrfnisse angepasst werden. Der passende Benutzername und das Passwort kommen aus /etc/postfix/sasl_passwd:

mail.domain.tld user@domain.tld:mailpasswort

Nun muss diese Datei noch fĂŒr Postfix lesbar gemacht werden:

cd /etc/postfix
sudo postmap sasl_passwd

Dem System teilen wir nun mit, wo die Systembenutzer root und pi per Mail zu erreichen sind. So bekommen wir die Mails mit Postfix auf externe Mailaccounts zugestellt. Dazu tragen wir in /etc/aliases folgendes ein:

pi: root
root: user@domain.tld

Auch diese Datei muss fĂŒr Postfix lesbar gemacht werden:

cd /etc
sudo postalias aliases

Nun noch Postfix neu starten:

sudo /etc/init.d/postfix restart

LAN und WLAN am Raspberry Pi

Betreibt man auf dem Raspberry Pi einen serverartigen Dienst (z.B. openHAB oder auch so etwas wie Kodi/XBMC) dann wĂ€re es doch praktisch, wenn der Raspberry Pi auf jeden Fall eine feste IP-Adresse hĂ€tte. So geht nie etwas schief, egal ob der DHCP-Server verfĂŒgbar ist, ob man dort eine Reservierung eingetragen hat oder oder oder… Außerdem ist es teilweise auch ausreichend, den Raspberry Pi ĂŒber WLAN statt LAN zu betreiben. Bei openHAB ist es ausreichend, in anderen FĂ€llen muss es eventuell auch ausreichend sein, wenn der Standort beispielsweise nicht ĂŒber LAN-Kabel angefahren werden kann. Investieren muss man zwischen 5 und 10 € fĂŒr einen kleinen WLAN-Stick, ist also ĂŒberschaubar.

Dieser Beitrag bezieht sich auf Raspbian, kann aber z.B. auch fast ohne Änderung fĂŒr Debian und somit nicht nur auf dem Raspberry Pi angewendet werden. IPv6 betrachte ich erst einmal nicht, obwohl fast alle meine Devices und Dienste auch auf IPv6 laufen, auch unsere Hot-Chilli Server. Alle Howtos zu openHAB beziehen sich auf IPv4, von daher schaue ich erst einmal, dass alles auf IPv4 lĂ€uft. Ich gehe außerdem von einem WPA2-CCMP geschĂŒtzten WLAN-Netz aus.

Folgendes in die /etc/network/interfaces eintragen, die ursprĂŒngliche Datei also ersetzen:

auto lo
iface lo inet loopback

auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.0.2
netmask 255.255.255.0
broadcast 192.168.0.255
gateway 192.168.0.1

auto wlan0
allow-hotplug wlan0
iface wlan0 inet static
address 192.168.0.3
netmask 255.255.255.0
broadcast 192.168.0.255
gateway 192.168.0.1
wireless-power off
wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

In /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf am Ende folgendes einfĂŒgen:

network={
ssid="WLAN-SSID/Kennung"
psk="WLAN-SchlĂŒssel"
proto=RSN
key_mgmt=WPA-PSK
pairwise=CCMP
auth_alg=OPEN
}

lo ist fĂŒr das Loopback Interface, nicht verĂ€ndern. eth0 ist fĂŒr LAN, der Part wlan0 ist fĂŒr WLAN. In beiden Dateien mĂŒssen natĂŒrlich die passenden Netzwerkparameter, also IP-Adresse, Subnetzmaske, Broadcast, Gateway und v.a. WLAN-Parameter eingetragen werden. wireless-power off schaltet die Energiesparfunktion ab und funktioniert mit vielen Netzwerkkarten und kann im Vorfeld mit sudo iwconfig wlan0 power off geprĂŒft werden. Funktioniert das nicht, wird es aufwĂ€ndiger, die Energiesparfunktion abzuschalten, siehe hier.

Ein WLAN-Stick, mit dem bei mir wunderbar funktioniert, ist der EDIMAX EW-7811UN1. Ansonsten mal nach einem Stick mit dem Ralink RT5370 Chipsatz schauen. Es gehen aber auch viele andere ChipsÀtze.

Ach ja, ein Blick in die /etc/resolv.conf sollte zumindest folgender Eintrag stehen:

nameserver 192.168.0.1

Das ist der DNS-Servers des Netzes. Eventuell muss dies wie auch oben angepasst werden.

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Realtime Clock (RTC) am Raspberry Pi betreiben

Da ich im Moment dabei bin, ein Home Automation System auf Basis eines Raspberry Pi 21 und openHAB aufzubauen, werde ich hier im Blog hin und wieder einzelne Schritte beschreiben. V.a., wenn ich selbst im Netz gar nichts, wenig oder veraltete Infos gefunden habe. Vermutlich werde ich auch noch eine Übersichtsseite hier erstellen, die auf die BlogbeitrĂ€ge verlinken. Aber eines nach dem anderen… Zur (aktuellen) Sache:

Da ich den Raspberry Pi auch verwenden werde um Stromausfall per SMS zu melden (zur USV und dem UMTS Stick beizeiten an anderer Stelle mehr) dachte ich mir, dass ein Realtime Clock (RTC) Modul nicht schaden könnte. FĂ€llt nĂ€mlich der Strom aus und der Raspberry fĂ€hrt herunter, ist die Uhrzeit weg. Beim Neustart wird die Uhrzeit aus dem Internet per NTP auf die aktuelle Zeit gesetzt. Kein Internet, keine korrekte Uhrzeit, dadurch eventuell SMS Nachrichten mit “komischem” Inhalt.

Die Hardware, also die kleine RTC DS1307 Platine, kostet ĂŒbrigens um die 2 € und ist z.B. bei Amazon2 erhĂ€ltlich. Auf jeden Fall beachten, dass keine “normale” Batterie sondern eine wiederaufladbare LIR2032 Lithium-Batterie mitgeliefert wird und es diese auch tatsĂ€chlich ist!

Bin nach folgenden beiden Anleitungen vorgegangen:

Im ersten Tutorial ist ganz gut beschrieben, wie die Hardware umzulöten ist (keine Angst, das kriegt jeder mit jedem Lötkolben hin, ist aber wichtig und unumgĂ€nglich) und wie diese an den Raspberry Pi anzuschließen ist. Hier zwei Fotos der umgelöteten Platine. Auf dem zweiten Bild sieht man, wo die beiden WiderstĂ€nde entfernt werden mĂŒssen und wo die vier Pins angelötet werden mĂŒssen.

RTC DS1307 Platine

RTC DS1307 Platine

Verkabelt wird das auf dem Raspberry Pi dann so:

#--------------------#
| RPi GPIO  | RTC P1 |
|-----------|--------|
|Pin 2 5V   |   VCC  |
|Pin 3 SDA  |   SDA  |
|Pin 5 SCL  |   SCL  |
|Pin 6 GND  |   GND  |
#--------------------#

Leider sind die beiden Anleitungen nicht mehr ganz aktuell was den Softwareteil anbelangt. Hier daher kurz zusammengefasst, was ich beim Raspberry Pi 2 und dem Raspbian Image vom Februar 2015 machen musste:

In der Raspberry Config unter “Advanced Options”, “A7 I2C Enable/Disable automatic loading of I2C kernel module” das I2C aktivieren:

sudo raspi-config

Die I2C Tools installieren:

sudo apt-get install i2c-tools

Zum Test und zur Einrichtung die noch nötigen Module laden:

sudo modprobe i2c_dev
sudo modprobe rtc_ds1307

Nun sollte hier in einer Tabelle irgendwo eine “68” auftauchen:

i2cdetect -y 1

Hiermit kann man sich die aktuell gesetzten Stunden, Minuten und Sekunden sehen:

i2cget -y 1 0x68 0
i2cget -y 1 0x68 1
i2cget -y 1 0x68 2

Virtuelle Datei fĂŒr die Uhr anlegen:

echo ds1307 0x68 > /sys/class/i2c-adapter/i2c-1/new_device

Aktuelle Uhrzeit aus der Uhr auslesen:

sudo hwclock -r

Systemzeit in die Uhr speichern (bei mir stimmte sie bei Ersteinrichtung natĂŒrlich absolut ĂŒberhaut nicht):

sudo hwclock -w

Ok, klappt also alles. Nun soll das ganze Thema ja auch dauerhaft nach Systemstart am Start sein.

Dazu in /etc/modules folgende Module hinzufĂŒgen:

i2c_dev
rtc_ds1307

In /etc/rc.local kommt vor exit 0 folgendes:

# RTC Uhr einbinden und Systemzeit aus RTC beim Start setzen
echo ds1307 0x68 > /sys/class/i2c-adapter/i2c-1/new_device
sudo hwclock -s

ZusÀtzlich wollen wir, dass die genaue Systemzeit (wird im Normalfall ja per NTP permanent aktualisiert) beim Shutdown in die Uhr gespeichert wird.

/etc/init.d/hwclock_w mit folgendem Inhalt erstellen:

#!/bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Provides: hwclock_w
# Required-Start: $local_fs $remote_fs $network
# Required-Stop: $local_fs $remote_fs $network
# Default-Start:
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: RTC Clock mit Systemzeit setzen beim Shutdown
### END INIT INFO

hwclock -w

Das Script soll bei den entsprechenden Shutdown- und Restart-Runlevels ausgefĂŒhrt werden. Das erreichen wir damit:

update-rc.d hwclock_w defaults

Fertig!

Nun kann man das Thema noch testen indem man den Raspberry Pi runterfÀhrt, ein Weilchen ausgeschaltet lÀsst und ohne Internet wieder startet. Dann mit date und auch sudo hwclock -r die aktuelle Uhrzeit anzeigen lassen.

Zeitbedarf hielt sich sehr in Grenzen. Mit Löterei und Recherche, warum es nicht auf Anhieb mit o.g. Anleitungen tat, eine Stunde.

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LadegerÀte und Ladekabel

Eigentlich peinlich, aber mir ist erst vor kurzer Zeit aufgefallen, dass es beim Laden von GerÀten, konkret GerÀte, die per USB geladen werden wie Smartphones oder Tablets, nicht nur auf das LadegerÀt ankommt sondern auch ganz genau so sehr auf das Kabel. Der Effekt fÀllt einem dann auf, wenn man neben dem mitgelieferten LadegerÀt und Ladekabel etwas anders verwenden möchte. Einen Mehrfachlader z.B. oder ein lÀngeres Kabel.

Hat man also ein LadegerĂ€t, das 2.1A bringt, aber ein “normales” Micro-USB Kabel, kommen eventuell nur 0.5-1.0A an, teilweise sogar weniger, so das Kabel von ebay und direkt aus China ist. Da dauert dann das Laden eines Tablets oder Smartphones nicht 1-4 Stunden sondern bis zu 10 Stunden… Oder das Smartphone entlĂ€dt sich im Auto trotz angeschlossener Stromquelle schneller als es aufgeladen wird. Das ist mir mit laufender Navi-App und eingeschaltetem Display massiv passiert.

Habe viel rumprobiert und fast ebenso wieder zurĂŒckgeschickt, hier Hardware, die es bei mir dann geworden ist. Kleiner Hinweis noch: Der AWG Wert wĂ€re hier etwas, was einem verlĂ€sslich Auskunft geben kann ĂŒber die FĂ€higkeit des Kabels – leider bei vielen Produkten bei ebay oder Amazon nicht angegeben oder die Angabe brachte nicht die Leistung, die ich erwartet habe. Ich verwende zur Zeit die 1.8m und 3.0m Kabel, das 4fach LadegerĂ€t von Anker (bis dahin das China LadegerĂ€t, das ehrlich gesagt genau so schnell lĂ€ft, eventuell aber etwas minderwertiger ist von der Ladeelektronik) und das TomTom LadegerĂ€t fĂŒr’s Auto.

Spannend, dass bei den Ankerkabeln kein AWG Wert zu finden war, aber der Hinweis, dass es die besten Ladeprodukte bei Amazon sind. Und dem ist auch so, kosten nicht einmal mehr wie der Mitanbieter.

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Wunderbar

Super Sache, dieser Baukasten von Wunderbar, zumindest macht die Vorstellung hier im Video (erstes Thema) echt Lust auf mehr:

heise show @ CeBIT 2015 (Tag 5): Wunderbar, barrierefreier Nahverkehr, IT-Sicherheit, Fazit

Wenn sich das nun auch in openHAB integrieren lĂ€sst – irgendwann in naher Zukunft… Auf jeden Fall werde ich das weiter beobachten.