Meine openHAB Hardware

Wow, im Laufe der Zeit ist hier einiges zusammengekommen, was ich in Verbindung mit openHAB einsetze. Die Liste hier auf der Seite gibt sogar mir einen guten Überblick, da es doch ein wenig unübersichtlich geworden ist. ;-)

Anfangs habe ich, wie vermutlich die meisten anderen Leute auch, openHAB auf einem Raspberry Pi betrieben, in meinem Fall war dies das Modell 3B. Das wurde mir irgendwann zu langsam, v.a. als das Thema MySQL hinzu kam. Auch habe ich keine guten Erfahrungen mit einer externen MySQL Datenbank gemacht, da nach einem (auch nur kurzen) Netzwerkausfall oder einem Neustart des Datenbankservers oder der Maschine mit dem Datenbankserver auch openHAB neu gestartet werden musste. So wurde aus dem Raspberry Pi dann ein kleiner Mini PC, der allerdings aufgrund der ausgesuchten Komponenten kaum mehr Strom verbraucht als der Raspberry Pi.

Ansonsten habe ich hauptsächlich HomeMatic für die Heizungen, Tasmota-fähige Komponenten wie Sonoff und Shelly für Licht- und Gerätesteuerung sowie Stromzählung, Xiaomi als Sensoren für Fenster, Türen, Bewegung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit sowie alte klassische FS20 Komponenten via CUL, hier betreibe ich vor allem eine Wetterstation, die neben Temperatur und Luftfeuchtigkeit vor allem wegen Wind und Regen da ist. Eine eher ungewöhnliche Sache ist der Feinstaubsensor, der mir neben dem Feinstaub auch noch Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Außenbereich misst. Den Stromzähler lese ich mit einem Infrarotleser aus, die Router und Access Points sind aufgeführt, weil ich mit diesen An- und Abwesenheiten erfasse.

Hier also meine openHAB Hardware:

Mini ITX Rechner:

Nicht mehr im Einsatz: Raspberry Pi:

HomeMatic:

Tasmota:

Xiaomi:

Stromzähler:

FS20:

Feinstaub:

Router und Access Points:

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openHAB

Hausautomation bzw. Hausüberwachung und Alarmierung bei „Problemen“ mit openHAB.

Seit ~ 2017 beschäftige ich mich mit openHAB. Vorher schon ein klein wenig mit FHEM, das ich auf der Fritzbox installiert hatte. Anfangs habe ich mit openHAB lediglich die HomeMatic Heizungsthermostate gesteuert, was natürlich auch ohne openHAB gegangen wäre. Recht schnell habe ich aber weitere Funktionen hinzuprogrammiert, die erste Spielerei war, die Heizung im Wohnzimmer später herunterzuschalten, wenn der TV noch eingeschaltet war. Um Heizkosten einzusparen kamen dann aber auch Fenster- und Türsensoren hinzu. Da ich aus den FHEM Zeiten bereits einen CUL Stick für die klassischen S300TH Temperatur/Luftfeuchtigkeitssensoren hatte, habe ich mir eine ebenso klassische Wetterstation zugelegt, die über den gleichen Mechanismus abfrage. Nur ein kurzer Abriss der Historie meiner Installation, eventuell werde ich dies noch ein wenig ausführlicher beschreiben.

Hier auf den Unterseiten soll es nun um die aktuelle und ggf. auch vergangene Hard- und Softwarekonfiguration meiner Installation gehen. Zumindest soweit, wie es für andere interessant sein sollte, denn bei so einem mächtigen Tool wie openHAB liegt der Teufel oft im Detail, da ist man auf Impressionen aus dem Internet angewiesen, mir geht es da nicht anders. ;-)

Im Moment ist hier alles noch im Aufbau, die Inhalte müssen natürlich erst nach und nach erstellt werden. Der Einfachheit halber werde ich die meisten Inhalte als Blogbeiträge erstellen und hier eine Linkliste mit den Beiträgen erstellen.

Aktuell gibt es eine Hardwareliste, denn hier hat sich im Laufe der Zeit doch so einiges angesammelt. Das ist im Grunde genommen ja auch der Grund, warum ich mir openHAB anfangs näher angeschaut habe und dabei geblieben bin. Denn man kann alles mit allem kombinieren und das geht deswegen so gut, weil es für fast alles die entsprechenden Bindings gibt.

Ein paar Konfigurationsdateien und mehr habe ich sogar schon in Form eines öffentlichen GIT Repositories abgelegt.

Postfix als Mailrelay auf dem Raspberry Pi

Ein „richtiger“ Mailserver kann auf dem Raspberry Pi nicht schaden. Z.B. um Mails an root zu erhalten oder um laufenden Diensten und Scripts zu ermöglichen, Mails zu versenden. Ein Mailrelay Server reicht zumindest in meinem Fall absolut aus. Heißt, dass Mails vom Server aufgenommen und an einen „echten“ Mailserver weitergeleitet werden. Hier wird die gleiche Technologie verwendet wie beim Versand von Mails von einem Mailclient.

Dieser Beitrag bezieht sich auf Raspbian, kann aber z.B. auch fast ohne Änderung für Debian und somit nicht nur auf dem Raspberry Pi angewendet werden. IPv6 betrachte ich auch hier erst einmal nicht, obwohl fast alle meine Devices und Dienste auch auf IPv6 laufen, auch unsere Hot-Chilli Server. Alle Howtos zu openHAB beziehen sich auf IPv4, von daher schaue ich erst einmal, dass alles auf IPv4 läuft.

sudo apt-get install postfix mailutils

No configuration auswählen.

Standardkonfigurationsdatei kopieren, damit diese angepasst werden kann:

cp /usr/share/postfix/main.cf.debian /etc/postfix/main.cf

Nun in die /etc/postfix/main.cf unter die vorhandenen Einträge folgendes eintragen:

inet_protocols = ipv4
relayhost = mail.domain.tld:submission
smtp_sasl_auth_enable = yes
smtp_sasl_password_maps = hash:/etc/postfix/sasl_passwd
smtp_use_tls = yes
smtp_tls_enforce_peername = no
smtp_sasl_security_options = noanonymous
myhostname = raspberrypi.$mydomain
mydomain = domain.tld
append_dot_mydomain = yes

myhostname eventuell anpassen und für mydomain am besten etwas sinnvolles einfallen lassen – eventuell steht ja eine eigene Domain zur Verfügung.

Da der Raspberry Pi momentan nur auf IPv4 läuft, muss die erste Zeile rein. Sonst gibt es Fehlermeldung ohne Ende. Die weiteren Zeilen weisen Postfix an, sich auf Port 587 (Submission) TLS-verschlüsselt auf den dort angegebenen Mailserver zu verbinden. Dieser muss natürlich auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Der passende Benutzername und das Passwort kommen aus /etc/postfix/sasl_passwd:

mail.domain.tld user@domain.tld:mailpasswort

Nun muss diese Datei noch für Postfix lesbar gemacht werden:

cd /etc/postfix
sudo postmap sasl_passwd

Dem System teilen wir nun mit, wo die Systembenutzer root und pi per Mail zu erreichen sind. So bekommen wir die Mails mit Postfix auf externe Mailaccounts zugestellt. Dazu tragen wir in /etc/aliases folgendes ein:

pi: root
root: user@domain.tld

Auch diese Datei muss für Postfix lesbar gemacht werden:

cd /etc
sudo postalias aliases

Nun noch Postfix neu starten:

sudo /etc/init.d/postfix restart